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Working Capital Management

Aufgabenstellung/Herausforderung

Für viele Unternehmen hat ein aktive Management Ihrer Liquiditäts- und Betriebsmittel eine große Bedeutung. Trotzdem werden oft deutlich mehr liquide Mittel im Betriebskapital, dem Working Capital gebunden, als erforderlich. Das ist in vielen Fällen oft darauf zurückzuführen, dass nicht die nötigen Systeme, Prozesse, Strukturen und Kennzahlen entweder aufeinander abgestimmt, bzw. nicht übergreifend implementiert sind.

Die Steigerung des Unternehmenswertes sei, es durch Kostensenkungen oder Effizienzverbesserungen bei gleichzeitigem Wachstum steht zusätzlich bei vielen Investoren auf der Agenda.

Eine wesentliche Voraussetzung für ein ganzheitliches und nachhaltiges Working Capital Management ist die zeitnahe Verfügbarkeit von Informationen über die vorhandene und kurzfristig freisetzbare Liquidität einerseits, andererseits bedarf es einer kontinuierlichen Kontrolle der Liquidität und Betriebsmittel.

Das Ziel für viele Unternehmen sollte es also sein, Ihre Forderungen, Verbindlichkeiten und Bestände zu optimieren und aktiv zu managen, um dadurch die Kapitalbindung des Umlaufvermögens zu senken bei gleichzeitiger Erhöhung der Liquidität. Gleichzeitig muss auf ein genaues Forecasting bzw. Planung Wert gelegt werden, um Trends und/oder Risiken möglichst frühzeitig erkennen und bei Bedarf gegensteuern zu können.

Nutzen

  • Verbesserte Effizienz der Leistungserstellungsprozesse bei gleichzeitiger Verringerung der Prozessdurchlaufzeiten
  • Erhöhung der Kapitalrentabilität und des Unternehmenswertes
  • Optimale Liquidität zur internen Finanzierung von Investitionen und Akquisitionen
  • Kontinuierliches Monitoring der Kapitalbindungsdauer
  • Frühzeitiges Erkennen von Zielabweichungen
  • Hohe Transparenz und Kundenzufriedenheit 

Vorgehensweise

Das Working Capital beträgt durchschnittlich bis zu 15% des Umsatzes und 20% des betriebsnotwendigen Kapitals. Eine schlechte Working Capital Performance ist oft ein Anzeichen von nicht reibungslos funktionierenden End-to End Geschäftsprozessen, welches die Fähigkeit eines Unternehmens Umsätze und Gewinne zu generieren negativ beeinflusst. Eine unzureichende Verbindung der physikalischen mit der finanziellen Supply Chain ist oft eine Ursache dafür.

Als Basis unserer Umsetzungsaktivitäten gehen wir von den drei Hauptreibern der Bindung von Kapital im Unternehmen aus:

  1. Forderungen,
  2. Verbindlichkeiten
  3. Vorräte

In einem ersten Schritt analysieren wir die relevanten Unternehmensdaten und erheben die benötigten Kennzahlen, um Sie mittels Benchmark vergleichen zu können bzw. erste Schwachstellen und Lösungsansätze zu identifizieren. Wir trachten kurzfristig realisierbare Cash Flow-Effekte, zum Beispiel aufgrund von Optimierungen im Bereich der Zahlungskonditionen, des Mahnwesens und /oder Maßnahmen zum Abbau von Lagerüberbeständen bzw. veraltete Bestände zu heben.

Darüber hinaus arbeiten wir an einer gesamthaften Transformation der Beschaffungs- und Vertriebsaktivitäten unter Berücksichtigung der gesamten Wertschöpfungskette End- to-End (Order to Cash, Purchase to Pay, Forecast to Fulfil) innerhalb und über die Unternehmensgrenzen hinaus.

Unter Zuhilfenahme von Managementinterviews, Datenanalysen, Prozessbegehungen, Unternehmensvergleichen etc. identifizieren wir Schwachstellen, erarbeiten Lösungsvorschläge, quantifizieren diese und priorisieren/ bewerten unsere Empfehlungen. Bei der anschließenden Umsetzung konzentrieren wir uns auf prozessübergreifende Lösungen, die es dann den Unternehmen erlaubt sowohl ihre Kapitalbindungsdauer zu überwachen, als auch unter einem optimalen Kosten-Nutzen Verhältnis zu verbessern.