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Krisenmanagement

Herausforderung/Aufgabenstellung

Wie kann sich ein Unternehmen in der Krise einen echten Wettbewerbsvorteil verschaffen und neue Chancen ergreifen? Ob es sich nun verstärkt auf seine operative Leistungsfähigkeit konzentriert, strategische Akquisitionen plant oder seinen Marktanteil ausbaut – um in seinem Bereich erfolgreich zu sein, muss ein Unternehmen vor allem eins tun: es muss sich seiner Situation bewusst sein und rasch zielgerecht handeln.

Wir unterscheiden aus der Finanz-Erfolgswirtschaftlichen Perspektive drei Arten von Unternehmenskrisen, welche je nach Zeitpunkt und Ausprägung einen verschieden großen Handlungsspielraum bzw. Handlungsdruck für die betroffenen Firmen zur Folge hat. Die „strategische Krise“ welche durch den Verlust von Wettbewerbsvorteilen gekennzeichnet ist. In Stadium der „Erfolgskrise“ kommt es zu einer Verschlechterung der Ergebnis- und Finanzsituation. Befindet sich das Unternehmen in einer „Finanz-/Liquiditätskrise“, so kommt es zu einer extremen Verknappung von liquiden Mitteln bis hin zur Insolvenz und Liquidation.

Nutzen

  • Wahrnehmung neuer Chancen
  • Erfolgreiche Umgestaltung des Unternehmens
  • Verbesserung der finanziellen Performance
  • Schutz der Unternehmenswerte
  • Sicherung des Unternehmens

Vorgehensweise

Wir verstehen Business Contingency Management als umfassende Managementaufgabe in allen Unternehmensbereichen mit dem Fokus auf Wertschaffung, Schutz der Unternehmenswerte und der Schaffung von Wettbewerbsvorteilen Zu Diagnosezwecke setzen wir Instrumente aus der Bilanz- und Kennzahlenanalyse, empirischen Insolvenzforschung und qualitativen Krisenursachenforschung ein. Darüber hinaus kommen auch verschiedene „Business Impact Analysen“ (z.B: PESTLE, Stakeholder-SWOTAnalysen etc.), zum Einsatz um die Risiken sowie möglichen Krisenursachen und –auslöser zu identifizieren.

Aus unserer Erfahrung sind viele Krisenursachen folgenden Bereichen zuzuordnen:

  • Der Institution (z.B. Strategie, Rechtsform, Organisation)
  • Der Person des Unternehmers oder Managers (z.B. Führungsmängel, Unerfahrenheit)
  • Dem Finanzwirtschaftlichen (z.B. Mangelnde Kosten- und Ertragssicht, inkonsistente Daten)
  • Dem Operativen (z.B. Absatz, Investition, Produktion, Logistik)

Unser Lösungsansatz mit Kunden gliedert sich in vier Phasen, wobei wir auch immer vorab eine Unterscheidung zwischen Krisenursachen (beeinflussbar) und Krisenauslöser (unbeeinflussbar) treffen. In der ersten Phase liegt der Schwerpunkt auf der Krisenidentifikation. In der zweiten Phase formulieren wir gemeinsam geeignete Strategien/Aktionen zur Krisenbekämpfung und Restrukturierung. Werden diese vorgeschlagenen Maßnahmen als geeignet verabschiedet, so kommt es in der nächsten Phase zur Implementierung und Umsetzung der getroffenen Vorschläge um den vereinbarten Zielzustand zu erreichen. Schlussendlich werden geeigneten Schritte zur zukünftigen Krisenvermeidung (z.B. indikatororientierte Frühaufklärung) definiert, inkl. eines kontinuierlichen Monitorings.