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Kostenmanagement

Aufgabenstellung/Herausforderung

In Zeiten schwacher Konjunktur stehen Kosteneinsparungsinitiativen in Unternehmen ganz oben auf der Agenda. In Anbetracht der vielfältigen Herausforderungen durch sich verändernde Rahmen-/Wettbewerbsbedingungen und neuer Geschäftsmodelle müssen Kostensenkung und -optimierungen eine Selbstverständlichkeit sein – vor allem wenn sie auch wachsen wollen.

Neben Kostensenkungsprogramme sind auch Aktivitäten der Effizienz- und Effektivitätsverbesserung am Radar von vielen Unternehmen. Taktische Kostensenkungsprogramme zur Freisetzung von Liquidität sind kurzfristig umsetzbar und werden vor allem in Krisenzeiten gerne angewendet. Um für die Herausforderungen der nächsten Jahre gewappnet zu sein sind diese taktischen Maßnahmen aber zu kurz gegriffen. Es bedarf eines nachhaltigen Kostenmanagements das den Unternehmen sprichwörtlich in Fleisch und Blut übergehen muss, um über Einsparungen ihren Wettbewerbsvorteil auszubauen.

Dazu ist in vielen Unternehmen ein Paradigmenwechsel nötig. Kosteneinsparungen müssen alle operativen Geschäftsabläufe inklusive der Verwaltungsbereiche umfassen und zu einem originären, nicht mehr wegzudenkenden Teil der Firmenkultur und integraler Bestandteil des Geschäftsmodells werden. Die Schwierigkeit auf diesem Weg besteht oft darin, dauerhaft die Dynamik und den Mut zur Veränderung zu bewahren. Nur mehr als knapp ein Drittel der Unternehmen verfolgen Ihre Kosteneinsparungsprogramme weiter, sobald die Wirtschaftsflaute vorbei ist.

Die Richtung aber ist klar – weg von der einfachen Kostensenkung hin zur nachhaltigen Kostenoptimierung.

Nutzen

  • Verbesserung der Nachhaltigkeit durch Einbindung der Kostensenkungsprogramme in den täglichen Arbeitsablauf
  • Fokussierung auf die richtigen Kosten
  • Identifikation des maximalen Kosteneinsparungspotentials
  • Realisierung einer höheren Wertschöpfung
  • Verbesserung der Effizienz von Kostensenkungsprogrammen

Vorgehensweise

Immer mehr Unternehmen erkennen, dass sie über nachhaltige Kosteneinsparungen einen Wettbewerbsvorteil generieren bzw. diesen auch ausbauen können. Abhängig von der Problemstellung und den Bedürfnissen unserer Kunden stehen individuelle Kostenhebel im Fokus der Kostenreduktionsbemühungen. Dabei sind vor allem drei Herausforderungen zu berücksichtigen.

1. Fokus und Vorgehensweise

  • nicht abgestimmte Vorgehensweise
  • fehlender Business Case
  • Fokussierung auf falsche Kosten
  • Ineffiziente Programmabwicklung

2. Wertschöpfung und –steigerung

  • unklare Kosteneinsparungsziele
  • mangelndes Reporting
  • missverständliche strategische Vorgaben

3. Nachhaltigkeit

  • unzureichendes Engagement der betroffenen Personen und/oder Bereiche
  • keine Einbindung in den täglichen Arbeitsablauf
  • rasches Abgehen von Kosteneinsparungszielen bei ersten Anzeichen einer Verbesserung der Lage

 

Wir verfolgen einen mehrstufigen Ansatz. Basierend auf strategischen Vorgaben und ersten Analysen werden Hypothesen abgeleitet um die Bereiche (z.B. SGA, COGS, Working Capital) mit dem größten Einsparungspotential zu identifizieren.

Mithilfe eines Portfolioansatzes werden laufend mögliche Kostensenkungspotentiale bzw. –projekte identifiziert und kontrolliert, das heißt, es kommt zu einer laufenden Überprüfung der identifizierten Verbesserungsmöglichkeiten unter Berücksichtigung der Kostenbasis. In weiterer Folge nehmen wir eine Priorisierung und Gewichtung der Verbesserungsmöglichkeiten (z.B. Quick Wins) vor und evaluieren die erzielten Erträge zur Überprüfung des Kosten-Nutzenverhältnisses.

Ein wichtiger Punkt in unserer Vorgehensweise ist ein ergebnisorientiertes Projekt- und Programmmanagement welches die Grundlage für die Kontrolle und Nachvollziehbarkeit der erarbeiteten Lösungsvorschläge bildet. Die Integration der Ziele des Kostensenkungsprogramms in die operativen Geschäftseinheiten und das Unternehmensreporting, sowie die Sicherstellung eines Wissens- und Know-How Transfers auf die Mitarbeiter sind weitere wichtige Bausteine unserer Vorgehensweise. Die effektive Übernahme in das tägliche Geschäft ist die Voraussetzung für eine nachhaltige Umsetzung.